Die letzten Tage als Zwischenmieterin sind angebrochen, ich räume langsam meine Sachen zusammen. Auch wenn die Klinik nicht so toll war, hat mir hier doch vieles gefallen – vor allem die WG und das Leben mit meiner Mitbewohnerin. In meiner eigenen WG wurde selten zusammen gekocht und auch nicht zusammen eingekauft. Wir waren zusammen essen, zusammen shoppen, feiern und haben gemeinsam das Laufen für uns entdeckt.
Nun muss ich mir daheim erst einmal eine gescheite Laufstrecke suchen und jemanden, der mich motiviert. Außerdem gurke ich wieder über eine halbe Stunde zum Fitnessstudio, haben keinen Park vor der Haustür. Noch kann ich mich nicht so richtig freuen, dafür hat es mir hier einfach zu gut gefallen. An das schickimicki Fitnessstudio mit Sauna und abgefahrenen Kursen hier um die Ecke, könnte ich mich ebenfalls gewöhnen.
Aber was soll´s, ich muss ja eh lernen und da ist die Unibib vor der Haustür auch recht praktisch. Das Lernen läuft so mittelmäßig, richtig motiviert bin ich nicht, aber ich mache täglich etwas. Meine Lerngruppe läuft über Fallbesprechungen per Skype, auch eine gute Sache – dann muss man nichtmal vor die Tür und kann gleich in seiner Jogginghose bleiben.^^
Mittlerweile kommen mir erstse Zweifel, ob ich die Stelle bei uns wirklich antrete. Diverse Leute muss ich nicht als Kollegen haben und ich hätte schon sehr viel Lust auf eine neue Stadt, eine neue und vor allem eigene Wohnung, ordentliche öffentliche Verkehrsmittel und Clubs, in denen das Durchschnittsalter über 17 ist. Gerne würde ich auch in der Woche etwas unternehmen können – etwas anderes außer Kneipe oder Kino. Ich muss mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen…

Liebe Avialle !
Du schafft das schon mit deiner neuen Stelle. Ich drück dir die Daumen dafür.
-
Motiv ? – Was ? Wie schreibt man das ? – Ich weiß immerhin wo meine Motivation ist.
– Nämlich nach einem Autounfall auf der Intensivstation des Landeskrankenhaus Salzburg – doch schon langsam auf dem Weg der Besserung.
-
Viele herzliche Grüße
Andrea
Danke dir! Oh, dann wünsche ich auch gute Besserung, unbekannterweise. LG
Hei

Hat dich schon mal einer gefragt ob du mit ihm essen gehen willst?
(obwohl so hässlich war er gar nicht)
Fallbesprechung per Skype kenn ich gut
Gehst du an deine Uniklinik zurück? Ich mache jetzt grade mein letztes Tertial an meiner Uniklinik und möcht dann echt wieder weg. Im moment könnt ich echt jeden tag schreien, weil der Oberarzt auf meiner Station echt ein unglaubliches A****loch ist und glaube ich, nichts mehr hasst als Studenten und Dermatologen (keine Ahnung was der gegen die hat^^) außerdem habe ich zurzeit so seltsame patienten
Wie es einem wo gefällt ist halt wirklich immer stark abhängig von den kollegen und der atmosphäre.
Du musst halt auch bedenken, dass es immer auch schwer ist in einer neuen stadt wieder kontakte zu knüpfen, vorallem wenn man durch die arbeit, nicht allzu viel zeit hat. Aber ich denke du schaffst dass schon
Hey, ja das ist total abhängig von den Leuten. Gerade habe ich irgendwie doch Lust woanders hinzugehen, wo mich keiner kennt. Ic h mag die Erwartungen nicht und weiß jetzt schon, wer mir Steine in den Weg legt und wem ich erst was beweisen muss. Ich will nichts beweisen, ich will einfach irgendwo in ein nettes Team, geregelte Arbeitszeiten und eine schöne Stadt, die was zu bieten hat. -.-
Nein, essen gehen wollte noch kein Patient, würde ich aber nicht unbedingt machen. Es sei denn, er interessiert dich wirklich – das sollte dann aber keiner aus der Klinik mitbekommen…
Da hast du recht, so ne klinik zu finden ist wirklich ein sechser im lotto und der traum eines jeden assistenzarztes
Vielleicht werde ich in meinem nächsten leben einfach fernsehärztin, da ist immer alles so einfach!!
Viele Grüße und vertrau einfach deinem bauchgefühl und irgendwann kommt man schon dort an wo man hingehört!
danke dir, wir packen das schon irgendwie. Und bei GA möchte ich auch nicht gerade arbeiten – zuviele Bettgeschichten!^^
Wie wärs denn mit dem Rheinland? Das quirlige Köln oder eher etwas beschaulichere Bonn, aber beide mit großen und kleinen Häusern und gutem Nachtleben?
Kontakte knüpfen ist bei den Rheinländern ja bekanntermaßen kein Thema
Und als “mittiger” Standort mit guten Anbindungen überall hin! *werb*
Könnte ich mir gut vorstellen, Bonn kenne ich schon, in Köln war ich noch nie. Generell reizt mich an der Gegend, dass so viele Großstädte in der Nähe sind. Man muss nicht gleich umziehen, wenn man mal die Klinik wechselt und hat mehr Möglichkeiten, auch was die Freizeit angeht.
Ja, das Rheinland wär wirklich eine gute Idee
Mal sehen, vielleicht bist du dann ja in ein paar Jahren meine Blockstudentin oder PJlerin. Oder wie wäre es mal mit einer Famulatur in der Anästhesie? Hab ich auch als erste gemacht, da lernt man echt viel und darf alles selber machen
@Avialle
Mir geht’s eh soweit gut – nur meiner “Motivation” halt nicht.
-
Abgesehen davon, dass es drei Tage warm und dann wieder zwei Tage kalt ist und mein Kreislauf fast schon Fahrstuhl fährt. –
Viele herzliche Grüße
Andrea
Die Motivation kommt schon noch rechtzeitig:-)