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	<title>Avialle&#039;s Blog</title>
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		<title>Umzug</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 19:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avialle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da es sich heute auf  Twitter schon verbreitet hat wie ein Lauffeuer, werde ich auch den restlichen Lesern die Neuigkeit nicht länger vorenthalten. Ich wechsele von diesem Weblog auf ein neues. WordPress bleibe ich treu, aber es hat sich irgendwie so viel verändert und ich mag das neue schlichtere Layout sehr. Ich werde versuche öfter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1893&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da es sich heute auf  Twitter schon verbreitet hat wie ein Lauffeuer, werde ich auch den restlichen Lesern die Neuigkeit nicht länger vorenthalten. Ich wechsele von diesem Weblog auf ein neues. WordPress bleibe ich treu, aber es hat sich irgendwie so viel verändert und ich mag das neue schlichtere Layout sehr. Ich werde versuche öfter meine Gedanken niederzuschreiben, mehr Facetten zu zeigen ohne allzu haarklein alles zu erklären. Die meisten wissen ja schon alles wichtige über mich, den neuen Lesern wird es sich hoffentlich aus dem Zusammenhang erschließen.</p>
<p>Natürlich versuche ich dann auch wieder öfter von mir hören zu lassen, motiviert bin ich. Über die Änderung der Verlinkung würde ich mich sehr freuen und hoffe natürlich, dass ihr mir auch weiterhin treu bleibt.^^ Dieses Blog bleibt zum Nachlesen online. Neuer Abschnitt, neues Glück (hoffentlich):</p>
<p style="text-align:center;">Ab jetzt findet ihr meine Zerebralergüsse hier: <a title="neues Blog" href="http://dertrick.wordpress.com">~*klick*~</a></p>
<p style="text-align:center;">Das Motto heisst ab jetzt eben <em>TIEF DURCHATMEN!</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1893&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Back for good?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 17:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avialle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da bin ich wieder, altes Zimmer, alte WG, guter alter Schreibtisch mit dem rückenschmerzerregenden Stuhl. Neu ist, dass meine Mitbewohner mich offenbar loswerden wollen. Es hat mich ja schon gefreut, dass sie sich mit meiner Freundin aus dem 10. Semester so gut verstanden haben, aber langsam nervt es schon. Man selber bekommt kaum &#8220;Hallo&#8221; gesagt, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1890&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich wieder, altes Zimmer, alte WG, guter alter Schreibtisch mit dem rückenschmerzerregenden Stuhl. Neu ist, dass meine Mitbewohner mich offenbar loswerden wollen.</p>
<p>Es hat mich ja schon gefreut, dass sie sich mit meiner Freundin aus dem 10. Semester so gut verstanden haben, aber langsam nervt es schon. Man selber bekommt kaum &#8220;Hallo&#8221; gesagt, aber über sie wird noch in Insidern und Spitznamen gesprochen. Tja, immerhin sind sie ja schon im 2. Semester und werden beide bald 20 &#8211; da muss man betonen wir erwachsen man ist. Sorry, aber bei Erwachsenen sieht die Bude nicht aus wie sau. Und mir erzählen wollen, wo ich mein Obst hinzuräumen habe, weger der Fruchtfliegen&#8230;</p>
<p>BEI MIR GABS NIE SCHEISS FRUCHTFLIEGEN!!! -.- Egal, ich habe nicht die Zeit mich damit zu befassen und ehrlich gesagt wohne ich seit 6 Jahren hier &#8211; so schnell bekommt mich hier nichts raus. Mit meinen vorherigen Mitbewohnern habe ich auch nie gekocht oder gefeiert, trotzdem (oder gerade deshalb) haben wir immer gut zusammengelebt. Die beiden wollen zusammen in den Urlaub fahren und kleben aneinander? Sehr gut, bin gespannt wie lange das so geht.</p>
<p>Zurzeit bin ich einfach etwas agressiv und anti-studentisch eingestellt, denn egal wo man hier hingeht, ständig trifft man auf junge Studis mit ihren Problemchen, die sie laut im Bus oder an der Supermarktkasse besprechen.<em> &#8220;Oh, wie soll ich den Text nur bis dann gelesen haben?&#8221; &#8220;Ich glaube, die Frage habe ich voll am Thema vorbei beantwortet&#8221; &#8220;Was zieh ich bloß zur Sportler-Party an?&#8221;</em></p>
<p>Tja, hartes Leben, da möchte man echt nicht tauschen. Genug der Ironie, diese latente Aggression ist wohl normal in der Hammerexamenszeit. Meine Lernpartnerin hat sich gestern mit ihrem Mann gestritten und ich habe ein Magenulkus nach dem nächsten. Da hilft eigentlich nur Sport, Laufstrecken sind hier nicht so prall, aber ich habe immerhin mein Spinning Bike wieder <em>(&#8220;Das ist irgendwie kaputt, musst du mal gucken!</em>&#8221; Idioten.) und trainiere nun auch zusätzlich wieder in der Physiotherapie des Klinikums. Dann kann ich direkt aus der Bib dort hin und meine inneren Spannungen beim Gewichte stemmen, beim Rudern oder auf dem Laufband abbauen. Ab morgen geht´s los!^^</p>
<p>Das Lernleben versüße ich mir gerade mit Chirurgie, läuft mäßig, da der Exaplan da recht langweilig und trotzdem oberflächlich geschrieben ist. Hier nimmt mich das Lernen mehr mit, weshalb ich nun mal die Bibliothek ausprobiere.</p>
<p>Am Samstag bin ich <a title="Reebok Women´s Run FFM 2011" href="http://womensrun.runnersworld.de/infos_2011.196419.htm" target="_blank">hier</a>, Ortskundige können ja mal nach mir Ausschau halten beim 8-km-Lauf. Ich trage ein rosa Laufshirt mit der Aufschrift &#8220;Running Queen&#8221;&#8230;^^</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1890&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zelte abbrechen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 20:32:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die letzten Tage als Zwischenmieterin sind angebrochen, ich räume langsam meine Sachen zusammen. Auch wenn die Klinik nicht so toll war, hat mir hier doch vieles gefallen &#8211; vor allem die WG und das Leben mit meiner Mitbewohnerin. In meiner eigenen WG wurde selten zusammen gekocht und auch nicht zusammen eingekauft. Wir waren zusammen essen, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1886&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage als Zwischenmieterin sind angebrochen, ich räume langsam meine Sachen zusammen. Auch wenn die Klinik nicht so toll war, hat mir hier doch vieles gefallen &#8211; vor allem die WG und das Leben mit meiner Mitbewohnerin. In meiner eigenen WG wurde selten zusammen gekocht und auch nicht zusammen eingekauft. Wir waren zusammen essen, zusammen shoppen, feiern und haben gemeinsam das Laufen für uns entdeckt.</p>
<p>Nun muss ich mir daheim erst einmal eine gescheite Laufstrecke suchen und jemanden, der mich motiviert. Außerdem gurke ich wieder über eine halbe Stunde zum Fitnessstudio, haben keinen Park vor der Haustür. Noch kann ich mich nicht so richtig freuen, dafür hat es mir hier einfach zu gut gefallen. An das schickimicki Fitnessstudio mit Sauna und abgefahrenen Kursen hier um die Ecke, könnte ich mich ebenfalls gewöhnen.</p>
<p>Aber was soll´s, ich muss ja eh lernen und da ist die Unibib vor der Haustür auch recht praktisch. Das Lernen läuft so mittelmäßig, richtig motiviert bin ich nicht, aber ich mache täglich etwas. Meine Lerngruppe läuft über Fallbesprechungen per Skype, auch eine gute Sache &#8211; dann muss man nichtmal vor die Tür und kann gleich in seiner Jogginghose bleiben.^^</p>
<p>Mittlerweile kommen mir erstse Zweifel, ob ich die Stelle bei uns wirklich antrete. Diverse Leute muss ich nicht als Kollegen haben und ich hätte schon sehr viel Lust auf eine neue Stadt, eine neue und vor allem eigene Wohnung, ordentliche öffentliche Verkehrsmittel und Clubs, in denen das Durchschnittsalter über 17 ist. Gerne würde ich auch in der Woche etwas unternehmen können &#8211; etwas anderes außer Kneipe oder Kino. Ich muss mir das alles nochmal durch den Kopf gehen lassen&#8230;</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1886&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Miss me when I´m gone</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 06:21:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da es im Frühjahrturnus diesmal für die Chirurgie meiner letzten PJ-Klinik keine neuen PJler gab (wen wundert´s &#8211; Frühjahrsturnus ist kleiner und die Klinik nicht gerade ein Traum), dürfen wir noch weiter Dienste machen, bezahlt natürlich. Unentgeltlich würde wohl niemand in der Lernphase vor dem Hammerexamen seine Wochenenden für die Ambulanz und den OP opfern. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1883&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da es im Frühjahrturnus diesmal für die Chirurgie meiner letzten PJ-Klinik keine neuen PJler gab (wen wundert´s &#8211; Frühjahrsturnus ist kleiner und die Klinik nicht gerade ein Traum), dürfen wir noch weiter Dienste machen, bezahlt natürlich. Unentgeltlich würde wohl niemand in der Lernphase vor dem Hammerexamen seine Wochenenden für die Ambulanz und den OP opfern.</p>
<p>Auf diese Weise habe ich etwas Geld extra und komme mal weg vom Schreibtisch und wieder &#8220;ins wirkliche Krankenhausleben&#8221;. Außerdem kann man ja vorher den Dienstplan der Assistenten checken und genau schauen, für welche Dienste man sich bewirbt &#8211; also quasi mit wem man dann den Tag verbringt. Ich hatte am Samstag wieder einen der tollen Fachärzte und auch als Haus- und Visitendienst ganz nette Assistenten, von daher stand der Dienst eh schon unter einem guten Stern.</p>
<p>Der Facharzt ist zwar dafür bekannt &#8220;<em>das Unheil anzuziehen</em>&#8220;, also in einem Dienst Hunderte von Patienten durchzuschleusen. Mit mir hielt sich das jedesmal in Grenzen, meist auch weil meine Dienste nicht bei schönstem Grill-/Gartenarbeits-/Spielplatzspiel-/Radfahrwetter stattfanden. Jedenfalls hatten die lieben Chirurgen so ganz ohne PJler in der Woche schon einiges gelernt:</p>
<p>Auf den 4 Stationen erwarteten mich pro Station zwischen einer und 4 Blutentnahmen. Auf der Station mit den 17 Blutentnahmen vom letzten Mal, hatte die Schwester mir schon gleich gesagt sie habe aussortiert. Es ist immerhin unnötig um 9 Uhr bei 5 Patienten Blut abzunehmen, die um 11 Uhr dann entlassen werden. Vor Montag schaut sich kein Arzt die Ergebnisse an und der Patient sitzt, wenn noch etwas nicht ganz ok ist, seit zwei Tagen zu Hause damit.</p>
<p>Um Verbände und Drainagen bat mich niemand mehr, Braunülen gab es auch auf Nachfrage meinerseits nicht. Nach einem ausgiebigen Frühstück schlenderte ich also nach einer Stunde wieder zurück in die Notaufnahme. Dort kleckerte alles so vor sich hin, die Patienten kamen nach und nach, es wurde nie langweilig, aber die befürchtete Schwemme blieb aus.</p>
<p>Nachmittags wurde ich noch in den OP gerufen zu einem gebrochenen Schenkelhals, der per unzementierter Duokopfprothese recht schnell versorgt war. Nach der OP saß niemand mehr in der Notaufnahme und nach einem kleinen Plausch mit Facharzt und Hausdienst konnte ich sogar eine halbe Stunde vor meinem Feierabend gehen.</p>
<p>Mir schien es als hätte sich alles gut angepasst und der Super-GAU, den alle Assistenten ohne PJler vorrausgesagt hatten, sei nicht eingetreten. Gestern im Fitnessstudio trafen meine Freundin/Exmit-PJlerin einen der Assistenten auf der Trainingsfläche. Er sah extrem blass aus, mit tiefen Augenringen und müdem Gesichtsausdruck.</p>
<p>Wir fragten wie es denn laufen würde, woraufhin er sagte, dass vor allem die Montage die Hölle seien. Zurzeit sind Assistenten im Urlaub, einige krank und nun bleibnt das Blut abnehmen, Drainagen ziehen &amp; co. an den wenigen anderen hängen. Das ich noch Dienste mache, hatte er auch gehört. Er war nett, wünschte uns noch viel Erfolg für die Lernzeit.</p>
<p>Hinterher sprachen wir noch darüber, wie schlecht er eigentlich aussah und dass es gerade wirklich stressig sein muss. Er als Einzelperson tut einem schon leid, aber wenn sie anders nicht lernen, ihre PJler besser zu behandeln&#8230; wenn sich nichts ändert, wird niemand freiwillig länger bleiben als er muss, und auch insgesamt werden immer weniger PJler dort ihr Tertial machen (<em>sofern sie nicht von der Uni dort hingezwungen werden</em>). Lehrkrankenhäuser können nicht nur nehmen (<em>unsere Arbeit und das Geld für uns von der Uniklinik</em>), sie müssen auch etwas zurückgeben&#8230;</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1883&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Abschied vom Sklavendasein</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 20:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avialle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Naja, so schlimm war es insgesamt dann doch nicht &#8211; man (also ich) meckert viel, weil ja alles so viel besser, schöner, netter und lehrreicher sein könnte. Aber am Ende war es dann doch ok, man möchte die Zeit nicht missen und kann dem ganzen viel Gutes abgewinnen. Zurzeit merke ich, wieviel ich im Inneretertial [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1880&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, so schlimm war es insgesamt dann doch nicht &#8211; man (also ich) meckert viel, weil ja alles so viel besser, schöner, netter und lehrreicher sein könnte. Aber am Ende war es dann doch ok, man möchte die Zeit nicht missen und kann dem ganzen viel Gutes abgewinnen.</p>
<p>Zurzeit merke ich, wieviel ich im Inneretertial gelernt habe, wie nett und toll die Ärzte dort eigentlich waren (<em>bei den Anästhesisten wusste ic das ja schon vorher und es hat sich bestätigt</em>) und was ich für eine schöne Zeit mit den anderen PJler dort hatte. Wie oft wir zusammen beim Sport waren, abends essen oder etwas trinken, nachmittags einfach mal spazieren oder shoppen. Ich habe Menschen kennengelernt, mit denen ich mich unter anderen Umständen niemals auseinander gesetzt hätte.</p>
<p>Das PJ bringt schon sehr viel, vor allem um sich selber klar zu machen was man will und was wichtig ist. Außerdem lernt man sich durchzusetzen, sich in ein Team einzufügen (wenn es eins gibt) und auch als Gruppe zusammenzuhalten. Dies alles war nun hier ziemlich schwierig, denn viele Ärzte hatten &#8220;ein eher schmales Spektrum&#8221;, wollten uns aber ständig erzählen wir könnten ja nichts und behandelten uns wie die letzten Deppen. Ein Verhalten, was sich die Pflege schnell abguckt und zum Teil genauso abschätzig war.</p>
<p>Jedenfalls haben wir alle unsere Konsequenzen gezogen, ich kenne niemanden, der das Tertial gut evaluiert hätte und verabschiedet habe ich mich von genau einem Arzt &#8211; aber auch nur so halb, denn ihn mag ich sehr und darum habe ich mich für die letzten Wochen bei seinen Diensten eingeteilt &#8211; das Los entscheidet, wer wann Dienst machen kann, aber ich hatte mit ihm das Glück in meinem ersten Dienst und auch in dem letzten.</p>
<p>Ansonsten betrauerte eigentlich nur der UC Chef unseren Weggang (mehr, weil er ja dann niemanden mehr zum Haken halten hat), andere Oberärzte und Assistenten fragten sowas wie &#8220;<em>Letzter Tag, was?</em>!&#8221;.  Aber auch an diesem letzten Tag konnten viele unsere Namen nicht (<em>nun waren wir noch zu zweit &#8211; aber was soll´s..</em>.) und er verlief genau wie alle anderen. Nur dass wir alles ein wenig langsamer und ruhiger machten, etwas länger frühstückten und zu den OPs, in denen wir unsere Anwesenheit für nicht essentiell hielten, gar nicht erst auftauchten. Ohne irgendwen anzurufen und zu fragen. Kleiner Vorgeschmack auf die Zeit bis Mitte August, denn &#8211; oh Wunder! &#8211; bis dahin kommen keine neuen PJler. Der Frühjahrturnus ist so klein, dass niemand dort hingezwungen werden konnte. Geschieht ihnen irgendwie recht, vielleicht werden die neuen Pjler dann etwas besser behandelt&#8230; zu wünschen wäre es ihnen.</p>
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		<title>Das Gespräch</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:45:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer schon etwas länger bei mir liest, weiß sicher dass ich gerne Nägel mit Köpfen mache. So habe ich mir meine Entscheidung für die Anästhesie nicht nur gründlich überlegt, sondern auch an meiner Bewerbung wochenlang mit Hilfe diverser Freunde gefeilt, bis ich sie dann vor 3 Wochen wirklich abgegeben habe. Ich wollte sie gerne persönlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1877&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon etwas länger bei mir liest, weiß sicher dass ich gerne Nägel mit Köpfen mache. So habe ich mir meine Entscheidung für die Anästhesie nicht nur gründlich überlegt, sondern auch an meiner Bewerbung wochenlang mit Hilfe diverser Freunde gefeilt, bis ich sie dann vor 3 Wochen wirklich abgegeben habe. Ich wollte sie gerne persönlich bei der Sekretärin abgeben, immerhin ist es meine Uniklinik und ich war sowieso gerade in der Stadt. Außerdem finde ich es macht irgendwie mehr Eindruck – und so eine Sekretärin hat da schon Einfluss, allein durch das „nach oben legen“ der Bewerbung. Zuhause habe ich sogar von Chefsekretärinnen gehört, die unfreundliche oder ungeeignete Bewerber gleich aussortiert.</p>
<p>Jedenfalls schien es zu funktionieren, denn ich hatte keine 24 Stunden später eine Email im Postfach, ich solle mich telefonisch melden, um einen Termin für ein Bewerbungsgespräch auszumachen. Am nächsten Morgen rief ich an, bekam den Termin und wurde auch gleich noch mal gefragt, ob ich „die Dame, die ihre Bewerbung persönlich reingereicht hat“ sei.^^</p>
<p>Richtig aufgeregt war ich nicht, Freunde von mir, die schon in der Abteilung arbeiten, gaben mir Tipps, was gerne gefragt wird. So richtig Gedanken dazu machte ich mir allerdings erst am selben Morgen. Schließlich musste ich noch die Zeit im Zug, totschlagen. Überpünktlich konnte ich mir noch etwas zu essen holen, der Termin war mittags. Die nette Sekretärin nannte mich sofort beim Namen und setzte mich in den Konferenzraum. Der Chef ließ etwa 10 Minuten auf sich warten und war allein – die Oberärzte wären alle im OP beschäftigt. Schlimm fand ich das nicht, obwohl alle extrem nett sind. Trotzdem reicht eine fragende Person aus.^^</p>
<p>Er fragte mich wirklich nur Sachen, mit denen ich gerechnet hatte. Warum gerade Anästhesie, warum an der Uniklinik, warum ich mich zu diesem speziellen Datum bewerbe. Außerdem wo ich mich in 5 bzw. 10 Jahren sehe. Des Weiteren erzählte er mir, was von mir erwartet wird, wie die Ausbildung läuft, welche Zusatzbezeichnungen ich dort machen könne. Es war ein nettes, lockeres Gespräch und als ich fragte wie es denn nun weitergehen soll, wurde schnell klar, dass er mich einstellen würde, wenn er denn im Frühjahr eine Stelle hat. Dies hielten wir auch fest, nur das genaue Datum ist noch unklar – aber da bin ich flexibel, am liebsten würde ich ja eh noch in den Urlaub fliegen und meine Doktorarbeit fertig schreiben.</p>
<p>Mich freute das alles natürlich sehr, jetzt kann ich mich ganz auf das Examen konzentrieren, brauche nirgendswo sonst mehr hinfahren, nicht einmal umziehen in eine neue Stadt. Ewig will ich dort nicht bleiben, aber ich bekomme einen Vertrag über die volle Weiterbildung und das Team ist wirklich super. Alle, die der Chef zu meiner Person gefragt hat, haben mich wohl wärmstens empfohlen!^^ Nun darf ich nur niemanden enttäuschen und vor allem nicht durch das Examen fallen… also zurück an die Bücher.</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1877&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Fazit des PJs</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 10:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avialle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lange schiebe ich nun diesen Beitrag schon vor mir her, weil er wahrscheinlich etwas länger werden wird und ich mir auch am Anfang gar nicht so sicher war, ob sich nicht innerhalb von Wochen sowieso wieder alles ändert. Es geht um meine Zukunft, genauer gesagt, um das, was ich nach dem Examen nun wirklich machen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1873&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange schiebe ich nun diesen Beitrag schon vor mir her, weil er wahrscheinlich etwas länger werden wird und ich mir auch am Anfang gar nicht so sicher war, ob sich nicht innerhalb von Wochen sowieso wieder alles ändert. Es geht um meine Zukunft, genauer gesagt, um das, was ich nach dem Examen nun wirklich machen will.</p>
<p>Der aufmerksame Leser hat sicherlich bemerkt, dass es mir im ersten Tertial in der Anästhesie sehr gut gefallen hat. Natürlich wusste ich vorher, dass die Leute dort nett sind und sich viel Mühe geben den PJler etwas beizubringen. Außerdem sind sie es gewohnt, Leute dort zu haben, die Innere oder Chirurgie machen wollen und eben einfach „irgendein sinnvolles Wahlfach“ brauchen. Durch den guten Eindruck, den die Abteilung schon im Blockpraktikum macht, und den generellen Ruf der Anästhesisten als lockere, nette Kollegen hatte ich daher auch Lust auf das erste Tertial. Vieles war ja eh neu und aufregend – endlich „arbeiten“ und das Gelernte anwenden können.</p>
<p>In den vier Monaten haben mich natürlich viele Leute bequatschen wollen, doch Anästhesie zu machen, mich dort im Haus zu bewerben, mir das genau zu überlegen. Ich habe stets betont, Chirurgie machen zu wollen. Keinesfalls wollte ich mir da reinreden lassen und an die Uniklinik wollte ich sowieso schon mal gar nicht! Professoren sollen andere werden!</p>
<p>Trotzdem überlegte ich natürlich doch heimlich, denn ich bin fast jeden Tag mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen. Im Gegensatz zu den anderen PJlern liebte ich die Intensivstation, hatte nie das Gefühl von Hilflosigkeit oder „überfordert sein“ und mochte so gut wie jeden in der Abteilung – ob Ärzte oder Pflegepersonal.</p>
<p>Im Inneretertial lernte ich die positiven Seiten der Inneren Medizin kenne <em>(interessante, seltene Krankheiten, viele Notfälle und komplexe Zusammenhänge</em>), aber auch die negativen. Patienten liegen monatelang auf der Station, bekommen täglich Blut abgenommen ohne wirkliche Konsequenz, man schreibt 6 Seiten lange Arztbriefe, die niemand liest, und am Ende macht man nur Schadensbegrenzung. So viele alte, multimorbide Patienten, die man doch nicht wieder fit bekommt, womöglich nur ihr Leid verlängert – nein, das ist definitiv nichts für mich. Dort habe ich aber auch gemerkt, wie sehr mich die eigentlich Stationsarbeit nervt – jeder Mist muss dokumentiert werden, man verbringt mehr Zeit mit den Arztbriefen als mit dem eigentlichen Patienten. Richtig toll fand ich es lediglich auf der Intensivstation, wo ich ja insgesamt drei Wochen verbrachte.</p>
<p>Diese Erfahrung gab mir natürlich weiter zu denken: in der Chirurgie hat man auch die ganze Stationsarbeit und muss sie nebenbei bewältigen, neben OP und Ambulanz. Viel Stress, wenig Freizeit. Aber die OPs entschädigen für vieles, denn nichts macht mir mehr Spaß als operieren.</p>
<p>Dachte ich zumindest bisher. Es mag daran liegen, dass das dritte Tertial eben nicht sonderlich toll ist. Was wiederum seinen Ursprung in der Masse an PJlern bei diesem kleinen Krankenhaus hat. Aber andererseits sehe ich täglich, dass ich an einem Haus, welches nicht mindestens Maximalversorger ist, gar nicht arbeiten möchte. Das OP-Spektrum ist klein, die Ärzte sind zum Teil „herumgereicht“ von anderen Kliniken und der deutschen Sprache nur bedingt mächtig. Und wer denkt, an den kleinen Häusern dürfe man ja ach so viel: Pustekuchen! Als PJlerin ja eh nicht, aber auch die Jungassistenten dürfen fast nichts – abgesehen von der unbeliebten Stationsarbeit. Der Assistent im ersten Jahr hat noch nicht einmal einen Blinddarm oder andere Anfänger-OPs selbst durchgeführt. Es ist zwar auch nicht gerade „Billroths Erbe“, aber wie auch – er hat sein gesamtes PJ an dieser Klinik absolviert!</p>
<p>Jedenfalls stelle ich mittlerweile fest: mir macht selbst das Operieren nicht mehr so viel Spaß wie früher. Und zu glauben, dass es irgendwo so sein wird, wie in der Klinik, in der ich im Studium gearbeitet habe, ist utopisch. Ich bin einfach zu ungeduldig, um die ersten zwei Jahre nur in der Ambulanz und auf Station zu hocken, meine gesamte Freizeit dafür aufzuopfern, nur um irgendwann in 6 Jahren mal selber operieren zu dürfen. Dann am liebsten nachts um 3 Uhr, einen multimorbiden 100jährigen Patienten, dem wörtlich „die Scheiße im Bauch schwimmt“, weil mein Chef da gerade mal keine Lust drauf hat. Man denkt immer, man müsse durchhalten und bald werde alles besser, aber ich kenne zu viele Altassistenten, zu viele Funktionsoberärztinnen und Oberärztinnen, ja selbst als Chef hat man eigentlich nur Stress und Probleme. Das alles reizt mich nach gut einem Jahr arbeiten weniger als vorher.</p>
<p>Ich möchte meine Freizeit haben, meinen Sport machen, meine Familie und Freunde von Zeit zu Zeit sehen, überhaupt Freunde haben und das auch außerhalb der Klinik. Eben arbeiten umzu leben und nicht leben umzu arbeiten.  Mir ist das inzwischen wichtiger, ich möchte gerne Kinder haben und auch ohne festen Partner, tue ich mich schwer, dies von vorneherein zu verbauen. Außerdem möchte ich auf jeden Fall die Zusatzbezeichnung spezielle Intensivmedizin haben und in dem Bereich arbeiten – das geht von Seiten der Anästhesie deutlich besser. Ich dachte immer mir sei das zu kompliziert, die vielen Medikamente und Geräte, aber mittlerweile fasziniert es mich. Die vielen Bereiche, das über den Tellerrand gucken, all das reizt mich sehr. Auch wenn einige Oberärzte sagen, Narkose sei nach 20 Jahren langweilig – man kann wenigstens in einen anderen Bereich oder arbeitet nur noch halbtags. Besonders die Kinderanästhesie könnte ich mir gut vorstellen.</p>
<p>Das Fazit also: ich habe mich nun erstmal an meiner Uniklinik in der Anästhesie beworben und einen Termin für das Bewerbungsgespräch habe ich auch schon. Falls sie mich mangels Doktorarbeit bei ihnen oder ohne Rettungsdiensterfahrung nicht einstellen (<em>es bewerben sich viele Kommilitonen von mir, die da mehr zu bieten haben</em>), gehen die nächsten Bewerbungen in meine Wunschstädte. Vielleicht auch in der Chirurgie, dann mache ich das ganze einfach von Glück und Schicksal ab.</p>
<p>Aber stellt euch schon mal darauf ein, dass auf der <strong><em>kleinen Aufschneiderin</em></strong> vielleicht doch bald eine<strong> <em>kleine Narkotiseuse</em></strong> wird!^^</p>
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		<title>Mal eben zwischendurch&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 06:50:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So viele angefangene Artikel mit guten Ideen tummeln sich als Entwürfe in meiner Liste, aber ich komme einfach nicht dazu, sie umzusetzen. Momentan geht es mir im Allgemeinen nicht so sonderlich, die Pollen quälen mich und in der ZNA ist es alles andere als angenehm. Zum Teil ist die Pflege nochmal herablassender, man wird vor [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1868&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So viele angefangene Artikel mit guten Ideen tummeln sich als Entwürfe in meiner Liste, aber ich komme einfach nicht dazu, sie umzusetzen. Momentan geht es mir im Allgemeinen nicht so sonderlich, die Pollen quälen mich und in der ZNA ist es alles andere als angenehm. Zum Teil ist die Pflege nochmal herablassender, man wird vor den Patienten bloßgestellt als wäre man Schulpraktikant und hätte noch nie in einer Klinik gearbeitet. Die neue Ärztin ist ziemlich hilflos und daher genervt, die Pflege lässt sie auflaufen und man selber wird als Bote hin- und hergeschickt, um sich von beiden Seiten die kleinen Machtkämpfe anzuhören.</p>
<p>Allerdings ist auch nicht alles nur schlecht, wie üblich komme ich mit anderen Schwestern sehr gut aus und meine letzten beiden Dienste haben richtig Spaß gemacht. Am gestrigen war ich kaum in der Notaufnahme, weil mich ständig irgendein OA für die OPs haben wollte.  Immerhin durfte ich selber bohren und Schrauben setzen, die Bauchchirurgen erklärten mir total viel und die liebe Anästhesistin rief extra an, damit ich bei der Einleitung eines Kleinkindes mitmachen konnte.</p>
<p>Eine wirklich liebe Schülerin ist zurzeit auch in der Notaufnahme eingeteilt, mit der ich ein gutes Team bilde. Sie freut sich mir helfen und etwas richten zu dürfen, während ich ihr gerne vieles erkläre &#8211; gerade was Medikamente angeht.^^</p>
<p>Des Weiteren habe ich angefangen für das Hammerexamen zu lernen. Einer der Gründe warum neben der Arbeit kaum Zeit für andere Dinge &#8211; wie bloggen oder Blogs lesen &#8211; bleibt. ZumFitty muss ich rückenbedingt ja auch 2 bis 3 mal die Woche und außerdem habe ich nun angefangen aktiv zu laufen.</p>
<p>Meine Mitbewohnerin hier und ich haben uns zwei schöne Strecken ausgesucht (eine 7 km, die andere etwas über 10 km) und schaffen es tatsächlich 3x/Woche unsere Runde zu drehen. Zum Geburtstag habe ich mir daher auch viele neue Funktionsklamotten, einen Laufgürtel und ähnliches gewünscht &#8211; Pulsuhr hatte ich ja noch vom Spinning und die neuen Laufschuhe waren ein Schnäppchen.^^</p>
<p>Unsere ersten beiden Läufe stehen auch schon an, ich werde berichten! Die Männerwelt habe ich zunächst mal auf Eis gelegt, ich habe gerade einfach weder Zeit noch Nerven mich wieder mit irgendeiner komplizierten Geschichte auseinander zu setzen. Erst einmal muss ich das Examen schaffen und für mich selber entscheiden, was ich eigentlich möchte.</p>
<p>Nachdem meine Freundin, die immer Orthopädin werden wollte, nun in einer Rhehaklinik in der Inneren anfängt&#8230; wer weiß, was noch passiert! ^^</p>
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		<title>Es gibt mich noch&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 17:34:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Oh je, knapp zwei Wochen Funkstille &#8211; ich hoffe ich habe überhaupt noch Leser. -.- Tut mir wirklich leid! Bei mir ging es einfach irgendwie drunter und drüber, das Examen rückt näher, die Unfallchirurgen haben uns ganz schön eingespannt und ein gewisser junger Mann musste mein Leben ja unbedingt nochmal 10fach verkomplizieren. Dann noch ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1865&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Oh je, knapp zwei Wochen Funkstille &#8211; ich hoffe ich habe überhaupt noch Leser. -.- Tut mir wirklich leid! Bei mir ging es einfach irgendwie drunter und drüber, das Examen rückt näher, die Unfallchirurgen haben uns ganz schön eingespannt und ein gewisser junger Mann musste mein Leben ja unbedingt nochmal 10fach verkomplizieren. Dann noch ein spontaner Besuch auf einem Kongress und schwupps, waren zwei Wochen rum.</p>
<p>Dies ist seit langem das erste Wochenende, welches ich einfach zuhause verbringen konnte. Endlich halbwegs ausschlafen, in Ruhe den Tag begehen, lernen und nicht ständig irgendwelche Uhrzeiten einhalten, an Haltestellen warten und in fremden Betten schlafen. Daher war ich auch recht erfolgreich, ich habe endlich zu kreuzen angefangen, Chirurgie nun einmal durchgelernt, mit Psychiatrie angefangen und eine Bewerbung geschrieben.</p>
<p>Zum ersten Mal seit ich hier wohne, habe ich selber gekocht und außerdem lag ich trotzdem in der Sonne &#8211; hier gibt es unheimlich schöne Parks.^^ An morgen starte ich mit meiner Gruppe in der Notaufnahme durch, mal sehen wie das so wird.</p>
<p>Insgesamt war es bei den Unfallchirurgen nicht schlecht, im OP wurde man endlich mal wahrgenommen &#8211; ich habe viel genäht und durfte beim Chef sogar selber Hammer und Meißel in die Hand nehmen. Auf Station gab es einige Schwestern, die ziemlich anstrengend und zickig waren, daher habe ich zu Beginn gleich auf die andere Station gewechselt. Mit der Aufteilung hat es eh nicht wirklich geklappt &#8211; ich war als einzige wirklich fest auf der Station, während die anderen 4 auf dem anderen Flur zwar von den fitteren Ärzten profitierten, sich aber auch mit den Zickerein auseinandersetzen mussten.</p>
<p>Man macht dort nämlich alle Verbände und 8 Fixateure, während die Schwestern in Ruhe frühstücken, um danach dann auch noch über unsere Arbeit zu meckern. -.- Das musste ich mir wirklich nicht geben, mittlerweile gehe ich solchen Konflikten gleich aus dem Weg. Mit &#8220;meinen&#8221; Schwestern verstand ich mich super, vor allem weil mir nie solche Patzer passiert sind wie zum Teil den anderen. Eine stellte die Blutröhrchen mit Tablett in den Schrank, wo die Schwestern sie nicht fanden, die nächste klebte normales Fixomull auf Drainagenlöcher (<em>hält ca. 30 Minuten, dann sifft der Verband durch und muss inkl. Bett neu gemacht werden</em>) und eine andere zog bei der falschen Patientin die Fäden. Es war ein Missverständnis (<em>bei Omchens am besten das Geburtsdatum sagen lassen und nicht nur fragen &#8220;Wer ist Frau Müller?!&#8221;</em>), aber trotzdem hinterlässt es einen schlechten Eindruck über PJler bei der Pflege. -.-</p>
<p>Die Geschichte mit dem Kongress war eher spontan, aber zwei Freunde von mir fuhren und zufällig fand er bei meiner besten Freundin vor der Haustür statt. Von unserem Uniklinikum waren auch ein paar Ärzte da, unter anderem mein Tutor &#8211; den hatte ich ja schon ewig nicht mehr gesehen. Meine Freunde ließen mich dann leider ziemlich links liegen, aber ich bin ja schon groß und besuchte die Vorträge, die mich interessierten, eben allein. Irgendwie war es komisch, als wären sie sauer auf mich oder es ihnen als Assistenzärzte unangenehm, mit einer PJlerin rumzulaufen. o.O Gelohnt hat es sich trotzdem und ich habe nun eine neue Berufsperspektive für mich. ^^</p>
<p>Tja, und sonst?! Ich laufe zurzeit wieder richtig viel, habe mir neue Laufschuhe und viel Funktionskleidung besorgt und drehe regelmäßig mit meiner neuen Mitbewohnerin hier meine Runden. Zu zweit macht es richtig Spaß! Ins Fitnessstudio gehe ich natürlich trotzdem noch, muss ja sein für den Rücken. Dort habe ich auch ein neues Gerät für mich entdeckt &#8211; dabei kann man lesen!^^</p>
<br />  <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1865&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Es ist Sommer!^^</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 19:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avialle</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Woche, neues Glück. Naja, so ähnlich jedenfalls. Nachdem ich ein Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebt hatte (mehr nochmals in einem separaten Beitrag, nur soviel: ich wurde abserviert, hatte aber sonst Spaß), beging ich den Tag heute eher positiv gestimmt. Die Sonne schien schon auf dem Weg in die Klinik &#8211; ich laufe ja [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=eintrauminblau.wordpress.com&#038;blog=7056592&#038;post=1862&#038;subd=eintrauminblau&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Woche, neues Glück. Naja, so ähnlich jedenfalls. Nachdem ich ein Wochenende mit Höhen und Tiefen erlebt hatte (<em>mehr nochmals in einem separaten Beitrag, nur soviel: ich wurde abserviert, hatte aber sonst Spaß</em>), beging ich den Tag heute eher positiv gestimmt. Die Sonne schien schon auf dem Weg in die Klinik &#8211; ich laufe ja nur 5 Minuten hin.^^ Hochmotiviert ließ ich mich gleich für zwei OPs einteilen, lief die OA Visite mit, schaffte es gerade noch mein Frühstück herunterzuwürgen (<em>die anderen hatten ihre Visite geschmissen und in Ruhe gegessen</em>) und verschwand dann unter multiplen Einschuldigungen im orthopädischen Saal. Beide OPs waren beim Chef, der glücklicherweise noch immer meinen Namen nicht kennt (<em>er fragt sonst nämlich in der Morgenbesprechung irgendwelchen Mist zu den Frakturen</em>). Diesmal schrie er nicht durch den ganzen Saal, er war sogar so gut gelaunt, dass er mir hin und wieder etwas erklärte, mir den herausgesägten Hüftkopf in die Hand gab, um den Knorpelschaden zu begutachten, und am Ende sogar sowas wie Lob (<strong>!</strong>) übrig hatte. Außerdem die Frage, was ich denn werden wolle. Zweite obligatorische Folgefrage: &#8220;<em>Ach, hier bei uns?&#8221;</em> Das &#8220;<del><em>ums Verrecken nicht, bei diesem Scheißladen</em></del>!&#8221; lag mir zwar auf der Zunge, wurde aber professionell durch ein &#8220;<em>Nein, ich möchte wieder näher an die Heimat</em>.&#8221; ersetzt.</p>
<p>Die Assistentin war zwar extrem lieb, meckelte aber so oft an mir herum, dass ich immer unsicherer wurde und auch keine wirklich schöne Naht hinbekam. Das ärgerte mich schon ein bißchen, vor allem weil mir die <strong>Anästhesie</strong> immer öfter irgendwelche <del>dummen Sprüche</del> reindrückt. Ich helfe immer beim Umlagern, grüße die Jungs und Mädels und frage sie sogar manchmal etwas. Trotzdem behandeln einige mich abfällig, nur weil ich auf der anderen Seite des Tuchs stehe. Dabei machen die dort auch nicht gerade große Medizin &#8211; bei den Baucheingriffen sind die Patienten regelmäßig so wach geworden, dass sie gehustet und gepresst haben und jetzt in der UC interessiert es niemanden, ob ein <span style="text-decoration:underline;">vollrelaxierter</span> Arm herunterhängt oder nicht. -.-</p>
<p>Immerhin wurde es dann besser, ich konnte zum Mittag raus aus dem OP und dann mit einem OA in die Sprechstunde. Dort waren wetterbedingt so wenig Patienten, dass wir uns zwischendrin ein Eis gönnen konnten &#8211; eine echt nette Geste von dem jungen OA.^^ Um 16 Uhr durfte ich gehen und legte mich im Park brav mit dem Exaplan in die Sonne. So hatte ich wenigstens noch ein bißchen was vom schönen Wetter &#8211; und wahrscheinlich hätte ich mich hier eh nur wieder vor den Fernseher gesetzt. Ich bekam noch ein liebes Kompliment von einer Dame und schon waren die Schattenseiten des Wochenendes fast vergessen.</p>
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